User-Agent-Anzeige

Das verrät Ihr Browser gerade jeder Webseite über Sie – aufgeschlüsselt in verständliche Angaben.

Kurzantwort

Ihr Browser sendet bei jedem Seitenaufruf einen User-Agent-String mit: Browser und Version, Betriebssystem, Gerätetyp sowie die Browser-Engine. Diese Seite liest ihn lokal per JavaScript aus – ohne eine einzige Netzwerkanfrage – und erklärt jedes Detail in einfachen Worten. So sehen Sie genau, welche technischen Informationen Webseiten über Sie erhalten, ganz ohne Tracking oder Speicherung.

Browserwird ermittelt …
Betriebssystemwird ermittelt …
Gerätetypwird ermittelt …
Browser-Enginewird ermittelt …
Bot-Erkennungwird ermittelt …

Roher User-Agent-String

wird ermittelt …

Hinweis: Diese Seite stellt keinerlei Netzwerkanfragen – alles wird lokal aus Ihrem Browser ausgelesen. Es wird nichts übertragen oder gespeichert.

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So funktioniert’s

Bei jedem Seitenaufruf schickt Ihr Browser im HTTP-Header eine kurze Selbstbeschreibung mit: den User-Agent-String. Er enthält Browser und Version, Betriebssystem und oft den Gerätetyp. Dieses Tool liest ihn über navigator.userAgent direkt aus Ihrem Browser aus – ohne eine einzige Netzwerkanfrage – und zerlegt ihn in lesbare Angaben:

  • Browser (+ Version): erkannt an Kennungen wie Chrome/126.0, Firefox/128.0, Edg/126.0 (Edge) oder Version/17.5 … Safari.
  • Betriebssystem (+ Version): z. B. Windows NT 10.0 (Windows 10/11), Mac OS X 14_5 (macOS) oder Android 14.
  • Gerätetyp: Mobile im String bedeutet Smartphone, Tablets erkennt man an iPad bzw. Android ohne „Mobile“ – der Rest gilt als Desktop.
  • Engine: die eigentliche Darstellungsmaschine – Blink (Chrome, Edge, Opera), WebKit (Safari) oder Gecko (Firefox).
  • Bot-Erkennung: Enthält der String bekannte Crawler-Kennungen (z. B. Googlebot, Bingbot), handelt es sich wahrscheinlich nicht um einen echten Browser, sondern um einen Suchmaschinen-Roboter.

Wofür nutzen Webseiten das? Vor allem für Darstellung (mobile oder Desktop-Version ausliefern), Kompatibilität (Funktionen je nach Browser an- oder abschalten) und Statistik (welche Browser die Besucher nutzen). Bots werden oft anders behandelt – etwa von Bezahlschranken ausgenommen, damit Suchmaschinen Inhalte indexieren können.

Beispiel

Ein typischer User-Agent sieht so aus:

Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/126.0.0.0 Safari/537.36

Zerlegt bedeutet das: Chrome 126 auf Windows 10/11 (64-Bit), Desktop-Gerät, Engine Blink. Die Bestandteile Mozilla/5.0, AppleWebKit/537.36 und Safari/537.36 sind historisches Ballast – Überbleibsel aus den Browserkriegen der 90er-Jahre, die aus Kompatibilitätsgründen bis heute mitgeschleppt werden. Kein Bot-Muster enthalten – also ein echter Browser.

Quellen: Auswertung erfolgt lokal per JavaScript (navigator.userAgent); Dokumentation der Header-Semantik siehe MDN Web Docs. Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Häufige Fragen

Kann eine Webseite meinen Namen aus dem User-Agent lesen?

Nein. Der User-Agent enthält nur technische Angaben: Browser, Version, Betriebssystem, Gerätetyp. Weder Ihr Name, noch Ihre E-Mail-Adresse, noch Ihr genauer Standort, noch Ihr Browserverlauf stecken darin. Persönlich werden Sie erst durch die Kombination mit IP-Adresse, Cookies oder einem eingeloggten Konto.

Kann ich meinen User-Agent ändern oder fälschen?

Ja – über Entwicklertools oder Browser-Erweiterungen lässt sich ein beliebiger String senden. Für mehr Privatsphäre bringt das allein aber wenig: Webseiten kombinieren den User-Agent mit dutzenden anderen Merkmalen (Bildschirmgröße, installierte Schriften, Zeitzone) zu einem Browser-Fingerprint, der Sie auch mit gefälschtem User-Agent meist wiedererkennt.

Warum steht in fast jedem User-Agent „Mozilla/5.0“?

Historie: In den 90er-Jahren lieferten Server bessere Seiten an Netscape („Mozilla“) als an andere Browser. Also gaben sich alle als Mozilla aus – und aus Angst, alte Webseiten zu brechen, hat sich das bis heute gehalten. Auch „AppleWebKit“ und „Safari“ in Chrome-Strings sind solche Kompatibilitäts-Überbleibsel.

Was ist der Unterschied zwischen User-Agent und Client Hints?

Client Hints sind der moderne Nachfolger: Statt alles auf einmal zu verraten, schickt der Browser nur Basis-Infos und gibt Details (z. B. die exakte Browser-Version) nur auf Nachfrage preis. Das soll Fingerprinting erschweren. Der klassische User-Agent-String bleibt aber noch auf absehbare Zeit der Standard.