Finden Sie heraus, welche IP-Adressen, Mailserver und Text-Einträge hinter einer Domain stehen – direkt aus dem DNS, ohne Anmeldung.
Kurzantwort
Der DNS-Lookup fragt die DNS-Einträge einer Domain ab. Geben Sie eine Domain ein und wählen Sie den Eintragstyp – A, AAAA, MX, TXT, NS oder CNAME. Das Tool zeigt Name, Typ, TTL und die Daten jedes Eintrags in einer Tabelle. Die Abfrage läuft verschlüsselt als DNS over HTTPS über Cloudflare oder Google, direkt aus Ihrem Browser und ganz ohne Anmeldung.
Hinweis: Die Abfrage wird als verschlüsselte DNS-Anfrage (DNS over HTTPS) an Cloudflare bzw. Google gesendet – die abgefragte Domain ist für den jeweiligen Resolver sichtbar. Siehe Datenschutzerklärung.
Die Meldung wird in Ihre Zwischenablage kopiert – senden Sie sie dem Betreiber (Kontaktadresse im Impressum).
So funktioniert’s
Das Domain Name System (DNS) ist das Telefonbuch des Internets: Es übersetzt einprägsame Domainnamen in technische Adressen und Einstellungen. Jede Domain kann verschiedene Eintragstypen (Records) haben, die jeweils eine andere Frage beantworten:
A – unter welcher IPv4-Adresse ist der Webserver erreichbar?
AAAA – dasselbe für IPv6-Adressen.
MX – welche Server nehmen E-Mails für diese Domain entgegen? (wichtig bei der Prüfung, ob eine Absenderadresse plausibel ist)
TXT – freie Texteinträge, z. B. SPF-Regeln gegen E-Mail-Fälschung.
NS – welche Nameserver sind für die Domain zuständig?
CNAME – verweist der Name als Alias auf einen anderen Domainnamen?
Dieses Tool sendet Ihre Anfrage als DNS over HTTPS (DoH) direkt aus Ihrem Browser an Cloudflare (primär) oder Google (Fallback). Die Antwort kommt als strukturierte JSON-Antwort zurück und wird hier in einer Tabelle dargestellt: Name, Typ, TTL (Time to Live – wie lange der Eintrag zwischengespeichert werden darf) und die eigentlichen Daten. Es ist kein Konto nötig, und die Abfrage selbst hinterlässt auf der geprüften Domain keine Spuren.
Beispiel
Sie möchten wissen, wohin die E-Mails an eine Domain gehen, weil Sie eine verdächtige Rechnung erhalten haben. Sie geben die Domain ein und wählen den Typ MX. Eine typische Antwort sieht so aus (Beispieldaten):
Name
Typ
TTL (Sek.)
Daten
beispiel.de.
MX
3600
10 mail.beispiel.de.
beispiel.de.
MX
3600
20 mail2.beispiel.de.
Die Zahl vor dem Servernamen ist die Priorität: Der Server mit dem kleinsten Wert (hier 10) wird zuerst versucht. Passt der Mailserver nicht zum angeblichen Absender einer E-Mail, ist das ein Warnsignal – mehr dazu in unserem E-Mail-Header-Analyser.
Wozu ist das nützlich?
Phishing prüfen: Zeigt eine betrügerische Seite auf eine IP in einem anderen Land als behauptet, erhärtet das den Verdacht.
E-Mail-Sicherheit: MX- und TXT-Einträge verraten, ob eine Domain überhaupt seriös E-Mails versenden kann.
Eigene Domain kontrollieren: Nach einem Umzug prüfen, ob die neuen Einträge weltweit schon angekommen sind (Stichwort DNS-Propagation).
Quellen: Cloudflare-Dokumentation (DNS over HTTPS, JSON-Format), Google Public DNS-Dokumentation (DNS-over-HTTPS), RFC 1035 (DNS-Grundlagen). Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen A und AAAA?
Beide verweisen auf den Server einer Domain – A auf eine IPv4-Adresse (z. B. 203.0.113.10), AAAA auf eine IPv6-Adresse (z. B. 2001:db8::1). Viele Domains haben heute beide Einträge; fehlt der AAAA-Eintrag, ist die Seite nur über IPv4 erreichbar.
Warum bekomme ich „Keine Einträge gefunden“, obwohl die Webseite funktioniert?
Dann existiert die Domain zwar, hat aber keinen Eintrag des gewählten Typs – z. B. fragen Sie nach MX, die Domain versendet aber keine E-Mails. Wählen Sie in dem Fall den Typ A: Erscheint dort eine IP-Adresse, ist die Domain grundsätzlich im DNS vorhanden.
Ich habe meinen DNS-Eintrag geändert, aber das Tool zeigt noch den alten. Warum?
Wegen der TTL (Time to Live): DNS-Einträge werden weltweit zwischengespeichert. Je nach TTL-Wert dauert es Minuten bis Stunden, bis die Änderung überall ankommt – das nennt man DNS-Propagation.
Sind meine Abfragen privat?
Die Abfrage läuft verschlüsselt (HTTPS) zum Resolver, sodass niemand im lokalen Netz sie mitlesen kann. Der Resolver selbst – Cloudflare oder Google – sieht jedoch, welche Domain Sie abgefragt haben. Für maximale Privatsphäre nutzen Sie einen eigenen, vertrauenswürdigen DNS-Server.
Was bedeutet NXDOMAIN?
NXDOMAIN („Non-Existent Domain“) heißt: Die Domain ist im DNS überhaupt nicht registriert – meist ein Tippfehler in der Eingabe oder eine erfundene Absenderdomain in einer Phishing-Mail.