Reverse-DNS: Hostname zu IP-Adresse finden

Geben Sie eine IPv4- oder IPv6-Adresse ein und erfahren Sie, welcher Hostname (PTR-Eintrag) dahinter steckt.

Kurzantwort

Die Reverse-DNS-Abfrage ermittelt den Hostnamen zu einer IP-Adresse. Geben Sie eine IPv4- oder IPv6-Adresse ein, und das Tool fragt den zugehörigen PTR-Eintrag verschlüsselt per DNS over HTTPS bei Cloudflare oder Google ab. Sie erfahren, welchem Server oder Anbieter die Adresse gehört – hilfreich beim Lesen von Server-Logs, bei der E-Mail-Prüfung und bei der Netzwerkdiagnose.

Hinweis: Die Abfrage wird als verschlüsselte DNS-Anfrage (DNS over HTTPS) an Cloudflare bzw. Google gesendet – die abgefragte IP-Adresse ist für den jeweiligen Resolver sichtbar. Siehe Datenschutzerklärung.

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So funktioniert’s

Normales DNS übersetzt Namen in Adressen (beispiel.de → 203.0.113.10). Reverse-DNS dreht die Richtung um: Es übersetzt eine IP-Adresse zurück in einen Hostnamen. Technisch geschieht das über einen speziellen Eintragstyp namens PTR (Pointer).

Dafür wird die IP-Adresse in einen besonderen DNS-Namen umgewandelt:

  • IPv4: Die Oktette werden umgekehrt und an .in-addr.arpa angehängt – aus 8.8.8.8 wird 8.8.8.8.in-addr.arpa.
  • IPv6: Die Adresse wird in einzelne Hex-Ziffern (Nibbles) zerlegt, umgekehrt und an .ip6.arpa angehängt.

Dieses Tool baut diesen PTR-Namen automatisch, fragt ihn per DNS over HTTPS bei Cloudflare (bzw. Google als Fallback) an und zeigt den gefundenen Hostnamen. Den PTR-Eintrag legt übrigens der Inhaber des IP-Adressbereichs fest – meist der Internetanbieter oder Hoster, nicht der Domaininhaber.

Beispiel

Sie erhalten Log-Einträge von der IP-Adresse 8.8.8.8 und wollen wissen, wem sie gehört. Die Abfrage liefert:

IP-AdresseHostname (PTR)
8.8.8.8dns.google.

Der Hostname dns.google. verrät: Das ist ein öffentlicher DNS-Server von Google – kein Angreifer, sondern vermutlich eine harmlose DNS-Anfrage aus Ihrem eigenen Netz.

Wozu ist das nützlich?

  • Server-Logs lesen: Statt kryptischer IP-Adressen sehen Sie sprechende Hostnamen – oft erkennt man so auf einen Blick, ob ein Zugriff vom eigenen Monitoring, einem Suchmaschinen-Bot oder einem unbekannten Rechner kam.
  • E-Mail-Server prüfen: Seriöse Mailserver haben fast immer einen passenden PTR-Eintrag; fehlt er, behandeln viele Empfänger die Mails als Spam.
  • Netzwerk-Diagnose: Bei Verbindungsproblemen hilft der Hostname, den betroffenen Anbieter oder Standort einzugrenzen.

Quellen: RFC 1035 (PTR-Einträge), RFC 3596 (IPv6 Reverse-DNS, ip6.arpa), Cloudflare-Dokumentation (DNS over HTTPS). Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Häufige Fragen

Was ist ein PTR-Eintrag?

Ein PTR-Eintrag („Pointer“) ordnet einer IP-Adresse einen Hostnamen zu – das Gegenteil eines normalen A-Eintrags. Er wird vom Inhaber des IP-Netzes (Provider, Hoster) gepflegt und dient der Identifikation von Servern, z. B. bei E-Mail-Zustellung oder in Server-Logs.

Warum hat meine IP-Adresse keinen PTR-Eintrag?

Das ist normal: Dynamische Kundenanschlüsse (DSL, Kabel, Mobilfunk) bekommen in der Regel keinen individuellen PTR-Eintrag oder nur einen generischen Namen des Providers. Aussagekräftige PTR-Einträge gibt es meist nur bei Servern mit fester IP.

Kann ich den PTR-Eintrag meiner IP selbst ändern?

Nur indirekt: Der Eintrag liegt beim Inhaber des IP-Bereichs. Bei einem eigenen Server mit fester IP können Sie Ihren Hoster oder Provider um einen passenden PTR-Eintrag bitten (oft „Reverse-DNS setzen“ im Kundencenter). Bei einem normalen Heimanschluss geht das nicht.

Ist Reverse-DNS dasselbe wie eine Standortbestimmung?

Nein. Der Hostname verrät manchmal den Anbieter oder grob die Region (z. B. über Kürzel im Namen), aber keinen genauen Standort. Für Geolokalisierung gibt es eigene Datenbanken – der PTR-Eintrag ist dafür nicht gedacht.