Was Ihre IP-Adresse über Sie verrät
Die IP-Adresse ist die Absenderkennung Ihres Internetanschlusses. Jede Webseite, jeder Onlineshop und jeder Streamingdienst sieht sie bei jedem Aufruf. Aus der IP-Adresse lassen sich ableiten:
- Ungefährer Standort: Land und meist auch Stadt oder Region – Geoblocking (z. B. bei Streaming) funktioniert genau so.
- Ihr Internetanbieter: Ob Sie über Telekom, Vodafone, 1&1 oder einen anderen Provider online sind.
- Wiedererkennung: Solange sich Ihre IP nicht ändert, erkennt jede Seite, dass alle diese Besuche von derselben Person stammen – die Grundlage für Tracking-Profile der Werbeindustrie.
Wie ein VPN Ihre IP-Adresse verbirgt
Ein VPN (Virtual Private Network) leitet Ihren gesamten Datenverkehr verschlüsselt über einen Server des VPN-Anbieters. Für Webseiten sieht es dann so aus, als kämen Sie vom Standort dieses Servers – Ihre echte IP-Adresse und Ihr ungefährer Standort bleiben verborgen. Gleichzeitig kann Ihr Internetanbieter nicht mehr mitlesen, welche Seiten Sie besuchen.
Das schützt Sie besonders in öffentlichen WLANs (Café, Hotel, Flughafen), wo unverschlüsselter Datenverkehr leicht mitgelesen werden kann, und es umgeht Geoblocking, indem Sie einen Serverstandort im gewünschten Land wählen.
Was ein VPN übrigens nicht tut: Es macht Sie nicht anonym gegenüber Diensten, bei denen Sie eingeloggt sind (Google, Facebook & Co. erkennen Sie am Konto, nicht an der IP).
Was kostet Schutz per VPN?
Weniger, als die meisten denken: Bei 2-Jahres-Tarifen zahlen Sie umgerechnet etwa 2 bis 5 Euro pro Monat. Vergleichen Sie die aktuellen Tarife in unserem VPN-Kosten-Rechner.